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Presseaussendungen

"Der Islam ist ein Teil Deutschlands" – Anders als in Österreich.

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"Der Islam ist ein Teil Deutschlands" – Anders als in Österreich.

Faymann, auch gewählt von unzähligen muslimischen Bürgern und Bürgerinnen, muss den Mut aufbringen den Islam als Ingredienz Österreichs zu bekennen.

Wien (OTS) - "Der Islam ist ein Teil Deutschlands" - stolz erhebt Merkel in Ihren letzten Aussagen die Offenheit des Landes und schließt muslimische Bürger und Bürgerinnen nicht aus der Gesellschaft aus. 
Anders als in Österreich.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Man muss in den letzten Tagen bestimmte Statements von PolitikerInnen mit besonderem Gemüt und Gelassenheit hinnehmen, um nicht dem Wahnsinn, der absolut aus dem Ruder läuft, zu entfallen.

Seit einiger Zeit geht der Trend in Europa umher und ein neues Feindbild entsteht: Die Muslime.

Islamfeindliche Bewegungen ziehen mit ihren islam- und asylkritischen Aufmärschen jede Aufmerksamkeit auf sich, zu dem kommt, dass in letzter Zeit auch etliche rechtsradikale Populisten Unruhen in Moscheen schaffen und zählige Musliminnen Opfer von Attacken waren.

Diesem Trend folgen nun auch PolitikerInnen!

Anstatt Bürger und Bürgerinnen auf Besonnenheit und Toleranz zu verleiten, bieten einige Politiker eine Legitimation für weitere rechtsradikale Aktionen und Vorfälle.

Wenn die Frage "Ist der Islam ein Teil Österreichs?" bewusst unbeantwortet bleibt, sogar nach mehrmaligem hinterfragen, ist das eine Provokation von über 570.000 muslimischer Bürger und Bürgerinnen. 
(entspricht 7% der österreichischen Bevölkerung)

Wir, die Union Europäisch Türkischer Demokraten in Österreich sind über die Stellungnahme Faymanns zu tiefst empört und fordern den Herrn Bundeskanzler auf, sich bei der muslimischen Gesellschaft zu entschuldigen.

Faymann, auch gewählt von unzähligen muslimischen Bürgern und Bürgerinnen, muss den Mut aufbringen den Islam als Ingredienz Österreichs zu bekennen.

Eine Spaltung der Gesellschaft ist ausgerechnet heute ein großer Fehler, deren Ergebnisse fatale Folgen haben können.

Unermüdet ruft die Union Europäisch Türkischer Demokraten in Österreich zur Vernunft der gewählten Verantwortungsträger der österreichischen Politik auf und fordert erneut Toleranz und Gewissenhaftigkeit beim Umgang verschiedener Kulturen, Religionen und sozialen Gesellschaften!

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